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Saale Bulls unterliegen Duisburg in der Verlängerung mit 3:4 und müssen nun in die Pre-Playoffs gegen Erfurt (05.03.2017)

 

Für die Saale Bulls hieß am Sonntagabend im Sparkassen-Eisdom fast schon alles und nichts, denn es ging um die direkte Qualifikation für die Playoffs. Dabei musste das Spiel gegen die Füchse Duisburg auf heimischen Eis auf jeden Fall gewonnen werden, damit im Fernduell mit den Icefighters Leipzig der sichere Platz 6 wieder zurückerobert werden kann. Dies konnten die Bulls nur mit den Punkten aus dieser Partie und einer gleichzeitigen Niederlage der Leipziger beim Tabellenersten Herne erreichen.

So stand das neue Trainergespann von Danny Albrecht, Stephan Klingner und Uwe Liebetrau vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Und sie hatten das Team außerordentlich gut eingestellt auf dieses Duell gegen die Füchse und so legten sie von der ersten Minute an richtig los. Es wurde um jeden Puck gekämpft und immer wieder versucht, den Füchsen mit schnellen Zwischenspurten den selbigen abzunehmen. Dabei zeigten die Füchse jedoch auch ihre Krallen und gerieten mit der Strafe gegen Cornelius Krämer in Unterzahl. Und nun drehten die Hausherren richtig auf, so dass Ihr Einsatz in der dritten Spielminute mit dem Treffer von Artur Tegkaev zur 1:0 Führung belohnt wurde.

Die Gäste aus Duisburg versuchten in der Folge, ihre Stärken zu zeigen, aber das Spiel machten ganz klar die Hausherren. Im weiteren Verlauf kassierten sie jedoch immer mehr Strafzeiten, wodurch sie sich das Leben selbst unnötig erschwerten. Aber auch in den Unterzahlspielen arbeiteten sie weiter hochkonzentriert und vor allem effektiv. Deswegen konnten sie die Angriffe der Duisburger allesamt vereiteln und ihre verdiente Führung sichern. Da sie jedoch auch selber keinen weiteren Treffer mehr erzielen konnten, ging es nach zwanzig Minuten auch beim Stand von 1:0 zurück in die Kabinen.

In dieser erhielten anscheinend die Duisburger von ihrem Trainerduo Reemt Pyka und Ulrich Egen einen ordentlichen Motivationsschub, da sie nun im zweiten Drittel merklich aufdrehten und versuchten, das Spiel zu bestimmen. Sie dominierten so auch die ersten Minuten des Mittelabschnittes, aber die Bulls gaben nicht nach und kamen, trotz erneuter zwischenzeitlicher Unterzahl, ohne Gegentor wieder zurück in ihr Spiel. Und da setzten sie gleich ein neues Ausrufezeichen mit dem Treffer von Maximilian Schaludek. Doch die Fans der Bulls hatten nur kurz Freude am Ausbau der Führung zum 2:0, denn die Füchse schlugen zurück und verkürzten nach nur 19 Sekunden durch Raphael Joly auf 2:1

Doch der zweite Abschnitt war erst zur Hälfte gespielt und der Kampf um die Punkte ging auf sehr hohem Niveau weiter. In dieser Phase erarbeiteten sich die Hausherren sehr viele Torschussgelegenheiten, aber leider konnten sie diese nicht in Zählbares umwandeln. Zu allem Überfluss gerieten sie aufgrund zweier Strafen plötzlich in doppelte Unterzahl. So hieß es wieder volle Konzentration und alles gegen die Duisburger Übermacht auf dem Eis aufzubieten. Dies gelang ihnen überragend und mit voller Stärke konnten sie nun auch wieder aufdrehen. So schlugen die Bulls erneut zu und Maximilian Schaludek netzte mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 ein.

Aber auch hier war noch nicht das Ende im Drittel erreicht und die Füchse setzten auch weiter auf Angriff. So ging es auf dem Eis immer wieder schnell hin und her, wobei beide Mannschaften ihre Gelegenheiten suchten. Letztendlich waren es dann die Gäste, welche einen abgeprallten Puck im zweiten Nachschuss doch noch versenken konnten. Mit dem auf 3:2 verkürzten Spielstand blieb das Spiel weiter mehr als spannend und es hieß auch in den letzten 20 Minuten alles geben für den Sieg.

Die Saalestädter taten dies auch und wollten gleich zu Beginn des letzten Abschnittes die Führung wieder sicher ausbauen, aber so richtig gelingen wollte dies nicht. Und es kam leider noch dicker: Michal Schön kassierte nach einem Check von hinten eine 5 plus Spieldauerstrafe und musste vorzeitig zum Duschen. Somit ging es fünf Minuten in Unterzahl weiter, aber auch hier hielt Sebastian Albrecht mit seinen kämpfenden Mannschaftskollegen die Bulls lange Zeit weiter im Spiel. Doch nach drei Minuten Dauerverteidigung war es dann doch zu viel und Norman Martens glich zum 3:3 aus. Da die weiteren zwei Minuten der Unterzahl ohne Tore blieben, wurde es nun noch einmal richtig spannend, denn alles war offen und dank gleichwertiger Leistungen auf beiden Seiten würde wohl die Mannschaft mit dem ersten Treffer den Sieg davontragen. Doch der Puck wollte für die Bulls einfach nicht mehr über die rote Linie gehen. Zum Glück war aber auch Sebastian Albrecht auf der anderen Seite zur Stelle, wenn sich die Duisburger mehrfach mit schnellen Kontern in das Drittel der Bulls gekämpft hatten und zu gefährlichen Torschüssen kamen. Doch alle Anstrengungen sollten sich nicht mehr auszahlen und die Entscheidung musste in der Overtime fallen.

In dieser legten beide Teams aufgrund von jeweils nur drei Spielern auf dem Feld noch einmal richtig an Geschwindigkeit zu und da hatten die Gäste wohl doch noch die größeren Reserven. Denn auch hier starteten sie zu mehreren gefährlichen Angriffen und nur die gute Torhüterleistung verhinderte ein schnelleres Ende. Es ging schon auf das Penaltyschießen zu, aber Patrick Klöpper konnte nur 14 Sekunden vor dem Ende der Overtime zum 4:3 Siegtreffer einnetzen.

Somit blieb den Bulls nur ein Punkt aus dem Spiel, und trotz Niederlage in Herne und somit Punktegleichstand behauptet Leipzig Platz 6 aufgrund des besseren Torverhältnisses. So müssen die Saale Bulls nun zunächst in die sogenannten Pre-Playoffs, wo sie gegen die Black Dragons Erfurt im Best-of-three-Modus um den endgültigen Einzug in die Playoffs kämpfen. Das erste Spiel findet am kommenden Freitag im Sparkassen-Eisdom zur gewohnten Zeit statt.

 

Torschützen:

1:0 Artur Tegkaev – 3.
2:0 Maximilian Schaludek – 30.
2:1 Raphael Joly – 30.
3:1 Maximilian Schaludek – 35.
3:2 Raphael Joly – 38.
3:3 Norman Martens – 46.
3:4 Patrick Klöpper – 65.

Tore: 3:4 n.V. (1:0/2:2/0:1/0:1)

 

 


    Dezember 2017
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