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Saale Bulls müssen sich in harter Auseinandersetzung den Tilburg Trappers mit 2:8 geschlagen geben (06.10.2017)

 

Nach ihrem perfekten Saisonstart mit voller Punkteausbeute am vergangenen Wochenende ging es für die Saale Bulls heute im heimischen Sparkassen-Eisdom mit einem richtig harten Gegner weiter. Denn es war kein geringerer als der Oberligameister der vergangenen Saison – die Tilburg Trappers – zu Gast an der Saale. Doch die Hausherren hatten in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie die Niederländer zumindest zu Hause durchaus in ihre Schranken weisen können.

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Dazu mussten sie jedoch über das gesamte Spiel konzentriert agieren und sich auf die sehr körperbeton spielenden Gäste einstellen. Dies Gelang der Mannschaft von Dave Rich zu Beginn der Partie auch ganz gut und es ging immer wieder schnell auf dem Eis hin und her. Dabei konnte sich noch keine Mannschaft einen wirklichen Vorteil sichern. Erst als in der 8. Spielminute Alexander Zille mit einer Strafe in die Kühlbox musste, war es vorbei mit der Konzentration. Zwar erhielten die Bulls nach einem Foul an Maximilian Spöttel ein Penalty zugesprochen, aber leider konnte dieser nicht verwandelt werden. Die Tilburger blieben danach am Drücker und nutzten nun auch die Überzahl aus, so dass Jordy van Oorschot sie mit 0:1 in Führung bringen konnte.

Danach lief es bei den Saalestädtern nicht mehr wirklich und das Zusammenspiel zwischen den Jungs wollte nicht mehr klappen. Somit rissen die Gäste das Spiel an sich und waren in den folgenden Spielminuten die bestimmende Mannschaft auf dem Eis. Dabei überzeugten sie vor allem durch Schnelligkeit und gnadenlose Effektivität im Abschluss. Zudem arbeiteten die Bulls ihnen in dieser Spielphase mit Fehlpässen und verpassten Torschüssen auch noch zu. So zogen die Trappers immer wieder vor das Tor von Patrik Cerveny, welcher zwar hart arbeitete, um die Schüsse aufzuhalten. Jedoch schafften die Gäste in der 13. und 14. gleich einen Doppelschlag und zogen mit den Toren von Kevin Bruijsten und Parker Bowles mit 0:3 davon.

Das Drittel war damit jedoch noch nicht zu Ende und die Tilburger machten weiter Druck. Mit dem Treffer von Kevin Bruijsten zogen sie deutlich auf 0:4 davon. Die Hausherren zogen in der Folge weitere Strafen, was eine  mögliche Aufholjagd verhinderte. So mussten sie mit einem deutlichen Rückstand und einem Mann weniger in die erste Pause gehen.

Diese scheint den Jungs von Dave Rich jeden Fall gut getan zu haben, denn zurück auf dem Eis zeigten sie sich wieder angriffsbereit und vor allem wieder konzentrierter als eine Mannschaft. So überstanden sie den Rest der Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer. Doch auch danach konnten sie nicht wirklich in die Offensive gehen, denn es folgte gleich die nächste Strafzeit. Leider konnten sie sich danach – auch in voller Stärke – nicht erfolgreich gegen die stark agierenden Gäste durchsetzen und sicherten sich zu wenige klare Torchancen, bei denen ihnen dann auch noch Quäntchen Glück zum Treffer fehlte. Erst der Schuss von Georg Albrecht in der 34. Spielminute fand endlich sein Ziel und die Bulls verkürzten auf 1:4.

Die weiter harte Auseinandersetzung auf dem Eis forderte den vollen Einsatz der Bulls, aber brachte ihnen auch gleich wieder zwei Strafen in kürzester Zeit ein. So mussten die Saalestädter fast zwei Minuten in doppelter Unterzahl überstehen. Die Trappers sahen und vor allem nutzten nun diese Möglichkeit und legten mit dem Tor von Alexei Loginov zum 1:5 nach. Wieder waren sie nun am Drücker und konnten weiter in Überzahl agierend sogar auf 1:6 erhöhen.

Beide Teams kämpften trotz dieses deutlichen Spielstandes weiter und die Härte auf dem Eis nahm ebenfalls zu. Die Auseinandersetzungen fanden in gleich zwei handfesten Schlägereien ihren kurzfristigen Höhepunkt und Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt griff mit 2+2 Minuten plus 10 Minuten Disziplinarstrafe gegen beide Teams hart durch und so füllte sich die Strafbank zusehends. Diese körperlichen Auseinandersetzungen waren noch einmal ein Ansporn für die Hausherren, welche noch eine Schippe nachlegten und dank des zweiten Treffers von Georg Albrecht wieder auf 2:6 verkürzte.

Mit diesem Spielstand ging es zurück in die Kabinen und es blieben 20 Minuten, um noch etwas an der drohenden Niederlage zu ändern. Die Bulls kämpften das gesamte letzte Drittel und gaben alles. Aber das Torglück war ihnen weiter nicht hold und egal aus welchem Winkel sie schossen, Meierdres im Tor der Tilburger schien am heutigen Abend nahezu unüberwindbar.

Dazwischen ging es auf dem Eis weiter hart zur Sache und die Strafzeiten gingen quasi ineinander über. Doch auch den Gästen war das Glück nicht mehr ganz so hold wie im ersten Abschnitt und viele gefährliche Schüsse fanden nicht den Weg ins hallesche Tor. Erst kurz vor Spielende schlugen Nick de Ruijter und Kilian van Gorp wieder in nur 1,5 Minuten zu und erhöhten mit diesem Doppelschlag auf 2:8. Aber Aufgeben gab es für die Bulls trotz der Gegentore nicht und sie kämpften bis zur letzten Sekunde. In diesen letzten Sekunden verdrehte sich der doppelte Torschütze Georg Albrecht nach einem Check auch noch sein Knie unglücklich und fiel für die restlichen Sekunden der Partie verletzt aus. Weil der Schiedsrichter vorher bereits eine Strafe gegen die Bulls angezeigt hatte, wurde das Spiel auch nach diesem Foul an Albrecht nicht abgepfiffen. Erst nach Spielunterbrechung folgten nun für beide Mannschaften Strafen und die letzten 8 Sekunden liefen mit je 4 Spielern zu Ende.

Die Bulls müssen sich damit das erste Mal in dieser Saison geschlagen geben und dann auch gleich recht deutlich mit 2:8. Nun heißt es die Fehler genau zu analysieren und daraus schnellst möglich zu lernen. Denn es geht für sie bereits am Sonntag weiter. Dann geht es für die Saale Bulls nach Braunlage zu den Harzer Falken.

 

Torschützen:

0:1 Jordy van Oorschot – 9.
0:2 Kevin Bruijsten – 13.
0:3 Parker Bowles – 14.
0:4 Kevin Bruijsten – 18.
1:4 Georg Albrecht – 34.
1:5 Alexei Loginov – 37.
1:6 Kilian van Gorp – 38.
2:6 Georg Albrecht – 39.
2:7 Danny Stempher – 56.
2:8 Kilian van Gorp – 57.

Tore: 2:8 (0:4/2:2/0:2)

 


    Oktober 2017
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