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Saison 2009/2010 – Regionalliga Ost

Aus der offiziellen Pressemitteilung des ESC Halle 04 e.V. zur Saison 2009/10: „In der Spielzeit 2009/2010 wird nach reiflicher Überlegung und der wohl bislang schwierigsten Entscheidung in der Geschichte der ESC Halle 04 e.V. der Club am Spielbetrieb der Regionalliga Ost teilnehmen.

Der Vorstand des ESC Halle 04 sieht sich hier seinen Mitgliedern, der inzwischen gut aufgestellten Nachwuchsabteilung, seinen Sponsoren und auch den Fans gegenüber in der Verantwortung, einen soliden und besonnen Kurs des Vereines zu führen, um auch in Zukunft Eishockey in Halle gewährleisten zu können.

In der angedachten Oberliga Nord standen nach dem Verzicht der Eisbären Juniors Berlin lediglich 4 weitere Vereine bereit, in einer zweigeteilten Liga am Spielbetrieb teilzunehmen. Eine dadurch bedingte 4-fach-Runde wäre den Fans und Zuschauern nur schwer vermittelbar und könnte sich über die gesamte Saison betrachtet auch negativ auf die Zuschauerzahlen auswirken. Gerade die Heimspiele der vergangenen Saison zeigten, dass ein regionaler Bezug zu den Mannschaften der Oberliga-Staffel-Süd nicht gegeben ist und ein derartiger Modus auch unter den Oberliga-Nord-Vereinen wirtschaftlich nicht tragbar sein kann. Zudem wurden sogar die Playoffs noch gegen die Mitglieder der eigenen Staffel gespielt.

Da es keinen Absteiger aus der 2.Bundesliga gab, diente die Oberliga auch wieder nur als Auffüllliga für die Bundesliga. Das Ergebnis ist die fortlaufende Ausdünnung und Schwächung die Oberliga. Das zudem mangelnde Entgegenkommen der ESBG gegenüber den Vereinen der Oberliga, die hohen Schiedsrichtergebühren (höher als die Reisekosten – beim ESC), die Abgaben in den Reindlpool und die hohen Verbandsabgaben, bewegen den ESC Halle 04 e.V. zum freiwilligen Rückzug aus der Oberliga und zum Start in der Regionalliga Ost.

Der ESC Halle 04 sieht den Verzicht auf die Oberliga-Teilnahme nicht als einen sportlichen Rückschritt, sondern vielmehr als einen „Schritt zur Seite“. Es soll ein Um- bzw. Überdenken bezüglich der aktuell im deutschen Eishockey vorherrschenden Bedingungen vorangetrieben werden, um in naher Zukunft dauerhafte bzw. längerfristige Bedingungen im Unterbau des DEB vorzufinden.

Aus diesem Grund betrachten die Saale Bulls die kommende Saison auch als Zwischen- und nicht als Dauerlösung, die seitens der Sponsoren, den sportlich Verantwortlichen und vor allem des Fanbeirates, der über die Entwicklung und Entscheidungsfindung informiert ist, in vollem Umfang mitgetragen wird. An dieser Stelle der ausdrückliche Dank an den Fanbeirat des ESC Halle 04 e.V., der mit seiner Unterstützung den Verein und das Eishockey in Halle stärkt.“

Am Ende dieser „Zwischensaison“ standen die Saale Bulls beim Kampf um die Meisterschaft auf dem zweiten Platz und mussten lediglich den Blue Lions aus Leipzig den Vortritt lassen. Auch in der liga-übergreifenden Pokalrunde standen sich am Ende die Bulls und die Lions im Finale gegenüber, wo sich der ESC Halle 04 e.V. nach einem 2:1-Auswärtssieg in einem spektakulären Eishockeykrimi vor heimischem Publikum mit einem 4:4-Remis den Pokalsieg sichern konnte. So packend die sportlichen Duelle gegen den Nachbarn auch waren – das Ende in der Messestadt ist bekannt.

Trainer: Jiri Otoupalik

Kontingentspieler: Jan Fadrny, Tomas Burian (beide CZE), Martin Miklik (erhielt im Saisonverlauf den deutschen Pass)

Top 3-Scorer: Jan Fadrny, Jedrzei Kasperczyk, Martin Miklik

Trikots:

Mannschaftsfoto

Kader:


    November 2017
MDMDFSS
   1 2 3 Füchse Duisburg - Saale Bulls 4 5 Saale Bulls - Hannover Indians
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 Saale Bulls - EHC Timmendorfer Strand 06 18 19 Rostock Piranhas - Saale Bulls
20 21 22 23 24 Saale Bulls - EC Harzer Falken 25 26 Tilburg Trappers - Saale Bulls
27 28 29 30    
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