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Ihr zweites Testspiel gewinnen Saale Bulls auswärts gegen die Chemnitz Crashers deutlich mit 16:0 (10.09.2017)

 

Nach ihrem sportlich bereits sehr guten, aber dennoch verlorenen ersten Testspiel am Freitag (Gegner: Dresdner Eislöwen, DEL2) ging es für die Saale Bulls am gestrigen Sonntag gleich weiter. Diesmal jedoch auswärts – sie reisten nach Sachsen zu den Chemnitz Crashers. Damit drehten sich die Vorzeichen im Gegensatz zum Freitagsspiel komplett, denn nun waren die Hallenser die höherklassige Mannschaft und gingen als klarer Favorit in die Partie gegen den Regionalligisten.

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Aber auf jede Mannschaft muss man sich erst einmal einstellen. Und so brauchte es eine Weile bis die Tormaschine richtig durchstartete. Die Bulls konnten sich zwar etliche Torchancen sichern, aber letztendlich fehlte der zielgenaue Abschluss vor dem Tor der Chemnitzer. Diesen schaffte erst Maximilian Spöttel in der 11. Spielminute und holte damit die mehr als verdiente Führung.

Die Hausherren kamen auch in danach kaum zum Durchatmen, denn immer wieder setzten sich die Saalestädter in ihrem Drittel fest und der nächste Treffer lag schon in der Luft. Doch wieder dauerte es zunächst eine ganze Weile, bis die Jungs von Dave Rich dann Schlag auf Schlag zu weiteren Treffern einnetzten. So trugen sich Philipp Gunkel, Alexander Zille und Nathan Burns im Minutentakt in die Torschützenliste ein und konnten so in den letzten drei Minuten des ersten Abschnittes ein nun passendes Torverhältnis von 0:4 herstellen.

Auch nach der Pause hatten die Crashers nicht wirklich Chancen, etwas gegen den Ansturm der Bulls zu tun und Jannik Striepeke setzte in der 21. Minute den Torreigen auch sogleich fort. Auch Georg Albrecht und Philipp Gunkel legten noch einmal nach. Beim Stand von 0:7 ließen die Saale Bulls nun den Chemnitzern etwas mehr Raum auf dem Eis, aber zu guten Torchancen kamen sie auch danach nicht. So hatte Kevin Beech im halleschen Tor kaum zu tun und musste eher darauf achten, nicht auszukühlen. Vorne hatten die Bulls noch lange nicht genug und der Puck fand immer wieder sein Ziel. Mit den Treffern von Albrecht, Striepeke, Cameron, Burns und Dreschmann zogen sie mit uneinholbaren 0:12 davon.

Trotz des deutlichen Rückstandes und eines sehr kleinen Kaders schlugen sich die Chemnitzer weiter wacker und versuchten auch im letzten Spielabschnitt, den Gästen etwas entgegen zu setzen. Doch außer Strafzeiten sprang bei dem Kampf für sie nichts heraus. Die wenigen eher hilflosen Versuche, auch einmal gegen das Hallenser Tor anzufahren, endeten nun an Patrick Cerveny, der bereits in der 30. Spielminute eingewechselt wurde. Es waren weiter die Bulls, welche die Tore erzielten, erneut trafen Cameron, Albrecht und Zille. Und auch Philipp Gunkel legte im letzten Drittel noch ein Tor nach und konnte damit seinen Hattrick für dieses Spiel perfekt machen. Nach 60 Minuten standen 16 zu 0 Tore für die Bulls auf der Anzeigetafel.

Trainer Dave Rich äußerte sich trotz des deutlichen Klassenunterschiedes zufrieden nach diesem Spiel: „Es war ein nahezu perfektes Trainingsspiel – eben unter Wettkampfbedingungen. Das kann man so nicht simulieren, wenn die Jungs zu Hause im Training gegeneinander spielen.“ Und so muss man dieses Spiel und das Ergebnis am Ende tatsächlich bewerten – es war ein sehr gutes Trainingsspiel, nicht mehr aber auch nicht weniger. Auch dafür sind Testspiele eben gedacht, um Spielzüge einzuspielen, um Reihen zu testen usw.

Mit diesem Sieg in Chemnitz gehen auch die Spiele gegen Teams aus einer anderen Klasse zu Ende. Nun müssen die Saale Bulls am kommenden Wochenende mit zwei Testspielen gegen die Oberliga-Süd-Mannschaft der Selber Wölfe ihren Leistungsstand unter Beweis stellen und dort soll sich der Fortschritt in der Saisonvorbereitung noch einmal deutlich zeigen. Starten müssen die Saalestädter am Freitag zunächst auswärts in Selb, bevor es dann am Sonntagabend wieder im Sparkassen-Eisdom heiß zur Sache geht.

 

Torschützen:

0:1 Maximilian Spöttel – 11.
0:2 Philipp Gunkel – 18.
0:3 Alexander Zille – 19.
0:4 Nathan Burns – 20.
0:5 Jannik Striepeke – 21.
0:6 Georg Albrecht – 23.
0:7 Philipp Gunkel – 26.
0:8 Georg Albrecht – 30.
0:9 Jannik Striepeke – 33.
0:10 Bryan Cameron – 34.
0:11 Nathan Burns – 36.
0:12 Tim Dreschmann – 40.
0:13 Bryan Cameron – 47.
0:14 Georg Albrecht – 54.
0:15 Philipp Gunkel – 56.
0:16 Alexander Zille – 59.

Tore: 0:16 (0:4/0:8/0:4)

 

[RJ/FE]

 


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