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Saale Bulls müssen sich Selber Wölfen in spannender Partie knapp mit 3:2 geschlagen geben (15.09.2017)

 

Die Vorbereitungsphase der Saale Bulls läuft auf vollen Touren, und nach zwei Partien gegen völlig gegensätzliche Teams stand nun auch der erste Vergleich gegen eine Oberligamannschaft auf dem Programm. So ging es für die Bulls am Freitagabend zum ersten Spiel des Doppelwochenendes zum VER Selb.

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Nun sollte sich zeigen, wie weit die Mannschaft bereits auf die kommende Saison vorbereitet ist. Und dazu hatten sie auch wirklich Gelegenheit, denn beide Seiten schenkten sich trotz (oder gerade wegen) des Testspiel-Charakters nichts und es ging von der ersten Minute richtig zur Sache. Man spürte zu keinem Zeitpunkt des Spiels, dass es hier keine Punkte zu holen gab. Der Puck wechselte bei den schnellen Angriffen immer wieder die Seiten und die Zuschauer warteten gespannt auf den ersten Treffer.

Doch die Torhüter der Selber und Hallenser machten einen richtig guten Job und die Angreifer bissen sich über weite Strecken die Zähne aus. Ab Mitte des ersten Drittels konnten sich die Bulls einen größeren Anteil des Spielgeschehens sichern. Aber dies wurde von Dominik Müller durchbrochen und er netzte im Gegenzug für Selb zur 1:0-Führung ein. Aber die Bulls kämpften weiter und wollten möglichst schnell den Ausgleich holen. Doch bis zur ersten Pause sollte dies nicht mehr klappen.

Es blieben noch zwei weitere Abschnitte, um etwas am Spielstand zu drehen. Jedoch brauchten die Saalestädter eine ganze Weile, bis das Zielwasser endlich wirkte und Tim Dreschmann nach einigen Anläufen in der 23. Minute ausglich. Doch die mitgereisten Fans der Saale Bulls konnten sich nicht allzu lange am 1:1 erfreuen, da nun auch die Wölfe wieder Zähne zeigten und zurückschlugen. In diesem Fall war es Eric Neumann, welcher in der 28. Minute zur erneuten Führung für die Selber einnetzte. In der Folge wurde es dank einiger Strafen für die Bulls immer schwerer, aber auch in doppelter Unterzahl kämpften sie mit voller Kraft und konnten weitere Treffer verhindern.

So ging es auch nach der zweiten Pause beim Stand von 2:1 weiter. Auch hier steckten die Bulls nicht auf und drehten gleich wieder voll auf. Und der Einsatz wurde erneut belohnt – mit dem Tor von Maximilian Spöttel, welcher dieses Mal nur gut 2 Minuten zum Ausgleich benötigte. Das Spiel war damit wieder völlig offen und es wurde um jeden Meter Eis gekämpft. Dabei ging es wirklich hoch her und die Emotionen waren nicht nur auf dem Eis deutlich zu spüren. Die Teams gerieten nun einige Male auch körperlich hart aneinander und Streitigkeiten wurden mit den Fäusten geklärt. Natürlich folgten auf diese Aktionen die entsprechenden Strafen, aber dies bot auch mehr Platz auf dem Eis.

Es wurde auf die Führung gelauert und die Torschüsse wurden immer härter. Wer sich diesen einen Treffer sichern konnte, würde wohl auch den Sieg davontragen. Dabei waren es nun die Hausherren, welche das Quäntchen mehr Glück hatten, die eine Überzahlchance nun auch zu nutzen wussten. Nur eine Sekunde vor Ende der Strafzeit für Halle fand Jared Mudryk die entscheidende Lücke und erzielte somit den Siegtreffer für Selb. Denn auch in den letzten beiden Spielminuten konnte Halle nicht wirklich mehr etwas am Spielstand richten, da man erneut in Unterzahl geriet.

Die Saale Bulls mussten sich also in einem hart umkämpften Duell den Gastgebern aus Oberbayern 3:2 geschlagen geben, aber sie haben erneut mehr als deutlich bewiesen, dass sie als ein Team agieren können und auch trotz Rückstand mit vollem Einsatz weiterkämpfen. Am Sonntag werden sie – dann auf heimischem Eis – unter Beweis stellen wollen, dass Selb zu schlagen ist und man seine Lehren aus dem heutigen Spiel gezogen hat. Es ist also eine spannende Partie garantiert – ein Besuch beim Spiel lohnt sich in jedem Fall (Anbully im Sparkassen-Eisdom ist 18.15 Uhr).

 

Torschützen:

1:0 Dominik Müller – 17.
1:1 Tim Dreschmann – 23.
2:1 Eric Neumann – 28.
2:2 Maximilian Spöttel – 42.
3:2 Jared Mudryk – 57.

Tore: 3:2 (1:0/1:1/1:1)

 

 


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