Spielbericht: Leidenschaftlicher Kampf unserer Bulls wird nicht belohnt – Steelers holen sich den Matchpuck!

Wohlwissend um die extreme Heimstärke der Bietigheim Steelers, aber mit dem Erfolg vom Dienstag im Gepäck, hat sich unser Team auswärts heute wesentlich besser präsentiert als noch im ersten Spiel der Serie. Leider konnten sie sich für diesen Einsatz nicht belohnen, die Steelers waren vor allem durch gute Einzelaktionen erfolgreich. Zwar hatten auch wir vergleichbare Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor, doch es fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit, um den Puck zu versenken.
Am Ende mussten die Saale Bulls Halle im dritten Playoff-Achtelfinalspiel der Best-of-Five-Serie eine 1:4-Niederlage gegen die Steelers hinnehmen.

 

Die Partie im Detail:

Die Partie begann denkbar schlecht für die Saale Bulls: Bereits in der 6. Minute des ersten Drittels erzielte Jan Vesely nach einem Abpraller von Kai Kristian das 1:0 für die Steelers. Halle versuchte daraufhin, sich ins Spiel zu kämpfen, doch Bietigheim blieb aggressiv im Forecheck und ließ wenig Raum für geordnete Angriffe.
In der 13. Minute erhöhte Tyler McNeely mit einem sehenswerten Solo auf 2:0. Kurz darauf folgte der nächste Rückschlag: Jan Vesely traf in der 15. Minute erneut, nachdem er frei vor dem Tor auftauchte und Kristian keine Chance ließ.
Halle hatte wenige offensive Höhepunkte in diesem Abschnitt, obwohl Eetu Elo und Tomi Wilenius einige Akzente setzen konnten. So ging es mit einem 0:3 in die erste Pause.

Nach der Pause kamen die Saale Bulls mit voller Energie aus der Kabine und verbuchten im zweiten Drittel die ersten Chancen für sich. In der 27. Minute belohnte sich das Team endlich: Nach einem schönen Zuspiel von Eetu Elo traf Tomi Wilenius ins leere Tor und verkürzte auf 3:1.
Kurz darauf gab es eine hitzige Szene, als Oskar Siradze und Dennis Dietmann nach einem harten Zweikampf aneinandergerieten. Beide wurden mit Spieldauerstrafen bedacht, was für zusätzliche Emotionen sorgte. Halle kämpfte weiter, doch Olafr Schmidt im Tor der Steelers hielt seine Mannschaft mit wichtigen Paraden im Spiel.
Gegen Ende des Drittels hatten die Bulls noch eine gute Möglichkeit durch Eetu Elo, doch sein Schuss wurde von Schmidt entschärft. Mit dem 2-Tore-Rückstand ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt versuchten die Bulls, den Druck noch einmal zu erhöhen, kamen jedoch nur schwer ins Angriffsdrittel. Trotz einzelner großer Chancen, unter anderem durch Erik Gollenbeck und Eetu Elo, blieb Olafr Schmidt unüberwindbar.
Durch den verstärkten Druck nach vorn, machten sich die Bulls aber auch in der Defensive angreifbarer: In der 43. Minute entschied Fedor Kolupaylo das Spiel endgültig. Er setzte sich gekonnt gegen die Abwehr der Bulls durch und traf mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum 4:1.
Halle zog kurz vor Schluss noch einmal den Torhüter, konnte jedoch keinen weiteren Treffer erzielen. Auch eine späte Auszeit brachte keine Wendung mehr.

Die Saale Bulls zeigten Moral und konnten sich nach einem schwachen ersten Drittel stabilisieren. Dennoch war die Hypothek aus den frühen Gegentoren zu groß, um die Partie noch zu drehen. Nun steht das Team im Heimspiel am Sonntag unter Zugzwang – eine Niederlage würde das Aus in der Serie bedeuten. Deshalb kann es nur heißen: Noch einmal alles geben auf heimischem Eis, um die Serie wieder auszugleichen und damit die Sommerpause noch einmal zu verschieben. (FE)

 

Torschützen:
1:0 Jan Vesely – 6.
2:0 Tyler Mcneely – 13.
3:0 Jan Vesely – 15.
3:1 Tomi Wilenius – 27. (PP1)
4:1 Fedor Kolupaylo – 43.
Tore: 11:0 (3:0/0:1/1:0)

 

Mit: HWGmbH

📸: Justin Hoffmann

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